Quo Vadis Selbsthilfe?

Die Mitglieder des Vereins Selbsthilfekontaktstellen Bayern trafen sich am 11. und 12. Mai 2026 in Augsburg zur 40. Mitgliederversammlung und einem Barcamp, um sich über aktuelle Themen, aber auch zur Zukunft der Selbsthilfe auszutauschen. 

In der Mitgliederversammlung wurden die Aktivitäten und Finanzen im Jahr 2025 resümiert und die Planungen für das Jahr 2026 erläutert. Gerade über Änderungen in der finanziellen Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen und ein neu bewilligtes Projekt über die Fraktionsinitiative der Regierungskoalition in Bayern diskutierten und berieten sich die Mitglieder intensiv.

Am nächsten Tag wurde mit der interaktiven Methode „Barcamp“ zehn verschiedene Themen in Austauschrunden andiskutiert bzw. Ideen zu Zukunftsthemen gesammelt. Bei dieser Methode werden Teilnehmende zu Teilgebenden und können so tagesaktuell ihre Themen einbringen.
Unter dem Tagesmotto „Quo vadis Selbsthilfe?“ wurde der Blick auf die Gegenwart, aber auch auf Zukunft der Selbsthilfeunterstützung in Bayern geöffnet.

Unter anderem mit den Themen: „Verstetigung und Generationswechsel in der Selbsthilfe“, „Künstliche Intelligenz: Einsatz und Grenzen“, „Förderung für Pflegeselbsthilfe bzw. Änderung der Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen“, „Regnose: Der Blick auf die Selbsthilfe zurück vom Jahr 2036 auf das 2026?“, „Projektumsetzung „Selbsthilfe sichtbar und zukunftsfähig gestalten“, aber auch „Umsetzung des Masterplanes Prävention“.

Die Abschlussrunde fasste die Ergebnisse und Diskussionen aller vorausgegangenen Austauschrunden zusammen und informierte die Teilnehmenden über diese. Die Moderation des Barcamps übernahmen Vorstand, Klaus Grothe-Bortlik und Kontaktstellenleiterin in Kempten, Cornelia Beyrer. 

Stand: 15.05.2026